Weltanschauung - Das Spiegelbild der Seele

Die Weltanschauung ist die Schau der inneren und äußeren Zusammenhänge des Lebens, die es dem Menschen ermöglichen die Dinge nach Rang und Wert zu ordnen und sich zu ihnen in eine sinnvolle Beziehung zusetzen.
Die Weltanschauung ist mehr, als nur bloßes äußeres Erblicken und Betrachten der Welt.
Sie strömt aus dem Innersten, aus der Seele, hervor und ist tiefes, flammendes Empfinden des Geistes, der über Jahrhunderte von den Ahnen weitergereicht wurde.
Getreu der Niederschrift Chamberlains "Ohne alle Weltanschauung wäre der Mensch ohne jegliche Kultur, eine große zweifüßige Ameise." ist die Weltanschauung
mehr als nur eine Meinung. Durch sie bekommt das Leben eine Grundlage und das Sein seinen Sinn.
Durch diese Wertung der Dinge und das seelisch-geistige Empfinden bekommt das Volk eine einheitliche Ausrichtung und ein gemeinsames Ziel.
Erst dadurch können Nationen und Gemeinschaften wachsen.
Eine Weltanschauung ist dabei niemals nur auf einen Einzelnen bezogen, sondern immer auf die Gesamtheit, das Volk, und beschreibt stets die Beziehung und die Verpflichtung des Einzelmenschen zur Volksgemeinschaft.
1. Ursprung
Weltanschauung tritt dort auf, wo die Pfeiler der Religion zerbrechen und nimmt seinen Lauf, wo die Dogmen des Jenseits den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen des Diesseits weichen müssen. Weltanschauung ist stets dynamisch - in seiner Art, wie auch in seiner Entstehung -, so dass die Entwicklung einer Weltanschauung einem immer fortwährenden Prozess gleicht.
In Zeiten, in denen sich die Menschen aufgrund fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse die Natur und deren Geschehnisse nicht erklären konnten, griffen sie zu mystischen Erscheinungen oder einfachen, augenscheinlichen Erklärungen. Man erklärte das Sein mit dem, was man sah. Als wohl bekanntestes Beispiel dafür
ist das geozentrische Weltbild anzuführen. Da sich Sterne, Planeten und Monde augenscheinlich um die Erde bewegen, prägte lange Zeit die Ansicht von der Erde als Mittelpunkt des Universums die weltlichen Auffassungen.
Mit dem Aufkommen und den wissenschaftlichen Belegungen des heliozentrischen Weltbildes kann man den Ursprung der Entstehung der Weltanschauung sehen.
Mit diesem Ursprung sind die Namen Kopernikus (heliozentrisches Weltbild), Keppler (Planetenbewegung, Umlaufbahnen) und Galileo Galilei (Monde, Bestätigung Kopernikus und Kepler, Fallgesetze) für alle Zeit verbunden.
In der fortwährenden Entwicklung der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse mussten immer mehr Dogmen und Mythen den Entdeckungen unzähligen Wissenschaftler weichen.
Neben den Erkenntnissen der Astronomie, sind auch die Grundlagen der Evolution (Charles Darwin) und der Vererbung (Gregor Mendel) Grundpfeiler einer organischen Weltanschauung.
Neben den Naturwissenschaften hat aber auch die Philosophie einen nicht geringen Anteil, wenn auch weniger an der wissenschaftlichen Beweisführung, an der weltanschaulichen Entwicklung. So haben sich z.B. Friedrich Nietzsche und Johann Wolfgang von Goethe stets entschlossen für die deutsche Seele und gegen die christlichen Dogmen und orientalischen Einflüsse eingesetzt.
Sie waren und sind das Sprachrohr der deutschen Seele.
2. Der Sinn des Seins
Aus der Weltanschauung erlebt das Sein seinen Sinn. Dadurch, dass eine Weltanschauung stets und ausschließlich nach Allgemeingültigkeit strebt, ist sie auch immer eine Verpflichtung zur Ganzheitlichkeit und kann es auch gar nicht anders sein. Sie prägt den Menschen in seinem Tun und Handeln, in seinen Gefühlen und Empfinden und das in jeder erdenklichen Lebenslage.
Eine Weltanschauung hat stets die Verpflichtung zur Fort-, Weiter- und vor allem Höherentwicklung und strebt durch seine volksgemeinschaftlichen Grundlagen stets zur ewigen Weitergabe und Vererbung.
Da die Weltanschauung des deutschen Volkes getreu den Worten Goethes "Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst" die natürlichen Gemeinschaften wie Familie und Volk als höchste Güter wertet, verpflichtet deren Erhaltung zum ewigen Sein und Werden.
3. Ausblick
Da nur die deutsche Weltanschauung die natürlichen Gemeinschaften anerkennt und deren Erhaltung als höchstes Ziel sieht, kann auch nur sie den Fortbestand des deutschen Volkes sichern.
Um dieses zu gewährleisten ist es notwendig, die deutsche Seele und damit die deutsche Weltanschauung wieder zum Leben zu erwecken.
Denn tot ist sie erst, wenn auch das deutsche Volk vergangen ist. Doch solange noch deutschen Blut in den Adern fließt, existiert, wenn auch nur tief und verborgen im Geist der Menschen schlummernd, die deutsche Weltanschauung.
Nun liegt es an denen, die bereits ihre innere und äußere Haltung weltanschaulich ausgerichtet haben, diese auch in anderen Seelen wach zu rütteln.
Als wichtigste Grundlage und Ausgangspunkt dieser Arbeit dienen hier die Grundbegriffe, die Vokabeln der Weltanschauung. So einfach, wie diese sind, so grundlegend und elementar sind sie, da auf ihnen die gesamte Weltanschauung fußt und jedes Wort und jede Tat darauf zurückzuführen ist.
In Anlehnung an die Redensart "In der Not ist der Mittelweg der Tod" kann und muss eine Weltanschauung, um sich durchsetzen zu können, kompromisslos und totalitär sein.
Denn nur eine einheitlich ausgerichtete und zielgerichtete Weltanschauung kann wahrlich auch erst dann eine Weltanschauung sein und Erfolg haben.
Dies sollte uns für alle Zeit Mahnung und Ansporn sein, unser Volk aus der Not zu befreien!
