Julmond

Nun beginnt wieder jene Zeit der Liebe und Geborgenheit. Sie soll das Band der Gemeinschaft festigen und straffen. In ihr soll die Familie, der Bruder, die Schwester, der Volksgenosse wieder zu den Wurzeln finden, die einst unser Volk zu dem machten was es einmal war.
Das schaffende Deutschland!
Es soll die Zeit der Besinnung, des in sich Gehens, die heilige “Stille Zeit” sein, doch vielmehr irrt der Mensch umher in seinem grenzenlos erscheinendem Hunger nach mehr. Nach mehr Konsum. Kaufen wollen sie, immer mehr und mehr. Er findet kein Ende, der Deutsche, geboren in einem System, das ihm zu dem machte, was er heute ist: ein Konsumsklave, ein Schatten seiner Selbst. Seine Seele verstaubte, Werte, die die Gemeinschaft, die Familie, die Sippe, das Volk stärkten, verstummen, gehen unter in einem bundesrepublikanischen Alltag. An ihre Stelle treten der Mammonismus und die luziferische Seite des Menschen. Niedere Instinkte, sie lebten vor Gezeiten schon in uns, doch der Geist des Nordens gewährte ihnen kein Durchdringen.
Geschwächt von einer List, der sich die Feinde des arischen Abendlandes bedienten, nutzten sie die undichten Stellen in den Körpern dieses Volkes aus und saugten an ihr. Seither vertrocknete das Blut, welches einst den Tag an Leben erfüllte.
Eine Zeit brach an, die so leer erscheint. Erschreckend sind diese leeren Gesichter dieser Neuzeitkrüppel, welche nur eines kennen, das Ich. Immer nur das Ich.
Trotz alledem gibt es sie immer noch. Die deutsche Jugend, kämpferisch, rebellisch, doch in dieser Zeit, ganz dem Wesen des nordischen Menschen entsprechend, zur Besinnung bereit, dem Brauche, der Sonnwendfeier, dem Julfest, sein Antlitz zu verleihen. In ihr kommen diese Werte zum Vorschein.
Das Blut verbindet hier den Bund und dient als Fundament einer Gemeinschaft.
Sie denken alle in dieser Zeit an ihre Ahnen, welche Taten sie vollbrachten, welcher heroischen Geist in ihnen lebte.
Sie fragen sich alle:
“Können wir diesen Taten gerecht werden?”
