Weltanschauung, mehr als nur ein Wort?

„In den Gemütern der Menschen muß etwas vorhanden sein,….!“:, schreibt Schiller, um darzustellen, dass da neben dem Weltbild, neben all dem, was unsere Augen vermögen zu sehen, noch etwas viel tiefgründigeres zu sein scheint. Etwas, was uns aus dem Inneren unserer Seele heraus das Tun und Handeln beeinflusst, was gestaltend und schöpferisch auf das Leben des Einzelnen, wie auf das Leben des ganzen Volkes wirkt. Z.B. Goethe, Schiller, Wagner, Chamberlain, Kant und Nietzsche waren lebendiger Ausdruck jenes tiefgründigen verborgenen Schatzes, dessen Urheimat eigenst in der deutschen Seele und in all ihrem Facettenreichtum zu finden ist.

Es ist die „deutsche Weltanschauung“, welche deutsches Dichten und Denken zu dem machte, was es an Reichtum und Fülle der Welt schenkte. Es ist das tiefe Empfinden für die deutsche Weltanschauung selbst, welches Goethe und Schiller, Wagner, Beethoven und Bach, Kant und Nietzsche zu schöpferischen und gestaltenden Genies machte. Deutsche Weltanschauung ist der Urgrund, das Fundament und das ganze all umfassende Motiv unseres Handelns.

Aus ihr begründet sich der Nationale Sozialismus, eben das deutsche arteigene und artgemäße Denken und Fühlen. Doch der eigentliche höchste Wert des Nationalen Sozialismus, der uns zur Aufgabe und Pflicht bestimmt ist, der uns das Volk in den Mittelpunkt unseres Denkens führt, ist bei dem größten Teil der heutigen Jungend, im Sumpf der liberalistischen Umerziehung untergegangen.

Wenn wir also von Weltanschauung sprechen, dann ist dies das innere Bekenntnis zu Volk und Heimat, zu Kultur und Brauchtum.

Doch die Heiligkeit und der tiefe Sinn dieser Begriffe sind gegenwärtig leider den wenigsten zur inneren Verpflichtung geworden. Heute, da der Name unserer Bewegung zur Marke verkommen ist und jeder, der das Geld dazu besitzt, sich T-Hemden kaufen kann, auf denen bloße Worte, wie auf einer Werbetafel gedruckt sind, rutscht der Inbegriff der deutschen Erneuerung und Gesundung, der Kampfbegriff deutscher Wiedergeburt in die Bedeutungslosigkeit ab. Allemal ist er den Trägern dieser T-Hemden noch 15 Euro wert. Geld, welches natürlich für modebewusste Szenegänger nicht viel anmutet, um zu sein, was man eigentlich nicht ist.

Nach außen hin wird mit dem vermeintlichen Bekennen zu Nationalen Sozialismus ein verzerrtes und falsches Bild der Realität dargestellt, wogegen sein eigenes Ich rebelliert, sich längst entfernt und losgesagt hat. Äußerlich zwar völlig im System angekommen und Zeitgeist bestimmt, will man dennoch einen Widerstand darstellen, der seit langem keiner mehr ist. Viel zu leicht ist es, sich zum Nationalen Sozialismus auf einem T – Hemd zu bekennen, als dass man sich mit dem wirklichen Wesensgehalt jener Weltanschauung befasst: „Ich trage es auf der Brust, also bin ich es“, scheint es in der heutigen Zeit der Oberflächlichkeit zu heißen.

Eine Zeit in der die wenigsten Persönlichkeit besitzen, dafür eine Menge Konsumgüter, welche den Verlust an Persönlichkeit an anderer Stelle wieder aufheben soll. Kleider machen eben Leute, scheint der allgegenwärtige Leitsatz der heutigen Gesellschaft zu sein. In der man getroßt auch 90 % des sogenannten Widerstandes einordnen kann. Doch nicht entscheidend ist, ob ich es auf der Brust trage, sondern vielmehr, ob ich es in der Brust, also im Herzen trage, das Empfinden dazu besitze, meine Seele nicht gegen arteigene Kultur rebelliert.

So oberflächlich und dekadent, wie jener Zeitgeist sich uns heute aufzwingt, erweist sich zum größten Teil das Denken, jener Jugendlicher, die ihre Sturm und Drangzeit der heutigen rechten Subkultur widmen.
Es ist nicht nur schick das vermeintliche Bekennen, zu solch einer - politischen Richtung - auf den Klamotten zu tragen, es macht die Dinge auch viel einfacher. Einfacher in der Hinsicht, dass das Bekenntnis zu unserer Weltanschauung plötzlich kein tieferer Glaube, kein tieferes Wissen mehr sein muss, um unser Volk, seinem Empfinden, seiner artgemäßen Geisteshaltung und seiner Kultur, sondern es genügt hier ein einfaches Kleidungsstück, um allem einen Sinn zu geben.

Kultur hat sich im Sinne jener weiterentwickelt und was uns artfremd erscheint soll plötzlich Teil unserer Kultur sein? Was uns aufgezwungen durch Umerziehung, soll in ihren Augen Widerstand bedeuten? Doch jeder echte Glaube an Volk und Heimat, an Blut und Heimatboden, muss sich dem widersetzen. Denn tief im Inneren, verborgen in unserer Seele, muss unsere deutsche Weltanschauung Motiv unseres Empfindens sein, Motiv all unserer Handlungen bleiben.

Mit unserer Weltanschauung, unserem Glauben, mit dem tiefen Bekenntnis zu Volk und Vaterland, zu unseren Ahnen, wird hingegen bewusst oder unbewusst ein inflationärer Umgang gepriesen. Rein die Worte dienen der Gewinnmaximierung, sogenannter rechter Versandgeschäfte, in dem sie alles damit bedrucken, was sich nur verkaufen lässt. Dadurch wird unsere deutsche Weltanschauung quasi entwertet und bedeutungslos gemacht, für hunderte, junger suchender Deutsche. Die Folge ist das massenweise Auftreten derer, als selbsternannte Nationale Sozialisten, welche mit unserer Weltanschauung im wesentlichen nichts mehr zu tun haben.

Der sogenannte Nationale Widerstand ist ein Sammelsurium von Menschen geworden, welche niemals begreifen werden, dass der wahre Nationale Sozialismus in erster Linie eine Geisteshaltung ist und keine Auswahl verschiedensten Modeartikel, mit denen sie sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Dass nicht der Weg zum Versandhandel, sondern das eigene Verhalten, die Lebensführung des Einzelnen, ihn zum Nationalen Sozialisten werden lässt, ist und bleibt ein unumstößliches Gesetz. Denn Weltanschauung heißt auch immer Lebenshaltung.
Erst in der eigenen Lebensführung lässt sich das innere Verständnis zum Nationalen Sozialismus deuten, das innere Bild ist hierbei Spiegelbild der äußeren Haltung.

Dies ist ein harter Weg, der angefangen von der Erkenntnis bis hin zur weltanschaulichen Tat führt, die dann nur Tat im Sinne unserer Weltanschauung sein kann, wenn eine innere Verpflichtung zu dieser Vorraussetzung jener ist. Es gilt hier zu begreifen, dass wir keine Vertreter einer bloßen rechten Meinung sind, dass wir keine Vertreter irgendeiner politischen Richtung sein wollen, sondern, dass wir im tiefsten Wissen um unser Wesen instinktiv unserem ureigensten deutschen Empfinden folgen. In uns ist bereits wach geworden, was in allen Deutschen, zwar noch tief und verborgen in der Seele schlummert, aber um so stärker und schöpferischer wirkt, wenn es in allen Deutschen erwacht.