Ursache und Wirkung

Wer die gegenwärtigen Zustände darstellen und beurteilen will, kann die daran beteiligten Kräfte nicht umgehen. Wollen wir uns über den Gang eines menschlichen Ereignisses, also über die Ursachen und Wirkungen dessen Klarheit und ein natürlich kritisches Verständnis erarbeiten, so muss unsere erste Frage, die nach den handelnden Personen sein.
Denn alles Verstehen und Begreifen bedeutet eine Ableitung aus Ursachen, welche aus Motiven heraus zu betrachten sind, zu erforschen. Das heißt, die Bedingtheit bestimmter Handlungen, durch bestimmende geistig-seelische Anlagen im Bunde mit bestimmenden Eigenschaften des Charakters zu beurteilen.
Wir kommen also nicht daran vorbei, uns ein genaues und umfassendes Bild der beteiligten Persönlichkeiten zu machen.
Wir können Wirkung und Ursache nur verstehen, wenn wir uns die betreffenden Personen, d.h. die Persönlichkeit der Handelnden ansehen und studieren.
Nur dies kann Grundlage eines genauen Bildes von vergangenen und gegenwärtigen Zuständen innerhalb geschichtlicher Prozesse sein.
Denn die Frage lautet an dieser Stelle nicht, wie es aus dem dialektischen Materialismus heraus gefragt werden soll:
„Welche soziale, also mitmenschliche Umgebung, und welcher ökologischer Zustand führt zu einer gewissen Wirkung?“
Vielmehr ist die Kernfrage im Erforschen vergangener und gegenwärtiger Zustände allein die, nach den Personen, welche an Handlungen beteiligt waren, die als erste Ursache von bestimmten Wirkungen ausgemacht werden können, wie eingangs schon erwähnt.
Aus der Persönlichkeit her kann man das Motiv der Handlung entnehmen und aus dem Motiv kann man die Wirkung einer solchen Handlung dementsprechend besser werten. Das Motiv entsteht dabei aus dem seelischen Empfinden der betreffenden Person, welche eine solche Handlung begangen hat, deren Folge eine bestimmte Wirkung nach sich zieht.
Wenn wir nun aus unserer Weltanschauung her eine diesbezügliche Wertung vornehmen, deren Kernwert im Wesentlichen mit den Worten beschrieben werden kann: Die Demokraten bringen uns den Volkstod, dann ist dieser Wertung eine Schau auf das Wesen der Demokratie selbst voraus gegangen. Eine Schau auf die Zusammenhänge von demokratischen Forderungen und Dogmen. Ein Blick genügt hier um festzustellen, dass es sich hierbei um ein theoretisches Ideengebilde handelt, welches völlig entgegengesetzt dem Naturgesetz steht.
Allein ein Blick auf das System und dessen Forderungen jedoch genügt nicht, um ein umfassendes Urteil abgeben zu können. Wenn man ein solch fundamentales Urteil fällt, dann nicht ohne sich gründlichst mit dem Wesen und dem Charakter derer zu beschäftigen, welche als Vertreter dieser Ideologie Ursache jener Wirkung sind. Also sich mit den Persönlichkeiten zu beschäftigen, welche aus einem bestimmten Motiv heraus den Volkstod zu verantworten haben, sei es durch bloßes Wegsehen oder durch passive wie aktive Handlung
Die Demokraten als Mittler einer Menschheit, die es nicht gibt und noch nie gab, sind seit jeher ideologische Wegbereiter für den Untergang von Völkern und deren Kulturen gewesen. Beispiele sind schon im Untergang von Hellas und dem alten Rom zu finden. Roms frühere Macht und Kraft wurde im Laufe von 400 Jahren zersetzender Demokratie völlig aufgebraucht. Im dogmatisch festen Glauben an die Gleichheit aller Menschen, im Wesen und in den geistig seelischen Anlagen, wurde aus dem einst starken, innerlich gefestigten und einigen Rom, eine gewaltsame und zugleich künstliche Zusammenfassung von Widersprüchen, etwas innerlich Unwahres und Ungesundes.
Durch den Liberalismus, welcher Nährboden der Demokraten ist, wurde jegliche Gemeinschaft im Volke gesprengt. Übrig blieben durch Rassenmischung zersetzte, vom Egoismus getriebene Einzelwesen, ohne Bindung an die Herkunft. Schnell wurde die Brot-und-Spiele-Gesellschaft zum künstlichen höchsten Wert auserkoren. Alle Notwendigkeiten staatlicher Ordnung mussten einem demokratischen Wirrwarr, sondergleichen weichen. So erstickte jeglicher Lebenswille im Volke in einer alles zerfressenden Dekadenz, die als Wirkung demokratischer Handlungen zum Untergang führte.
Ähnlich wie die Geschichte des alten Roms ist unsere jüngste Vergangenheit zu werten. Jedoch spielt sich alles gewaltiger im Ausmaß und machtpolitischer ausgestaltet ab. Während unser Volk schon einmal den harten und kräftezehrenden Weg vom Klassenkampf zur Volksgemeinschaft gefunden hat, sind ihm heute alle Wege dahin versperrt. Die gleichen Symptome wie im alten Rom führen auch heute zum Untergang von Volk und Kultur. In einem Ausmaß der Verachtung jeglicher Lebensgesetze, wie es dieses noch nie gegeben hat, regieren Demokraten unser Volk in den Tod. Dogmatisch werden wir gezwungen Menschenrechte anzuerkennen, welche naturgesetzlich niemals existieren. Dadurch werden die Interessen des eigenen Volkes hinter denen der Fremden gestellt.
Statt des Leistungsprinzips im Sinne der Gemeinschaft müssen wir einen kapitalmarktpolitischen Kampf von Großaktionären ertragen, der nur dem Wohle der Aktionäre selbst dient. Die Gemeinschaft bleibt dadurch auf der Strecke und die einzelne Persönlichkeit ist nur noch Ware für den Großunternehmer. Der Kampf der Völker um deren Existenz wird im pazifistischen Gleichheitswahn völlig unterdrückt und die Folge ist der Verlust des Lebenswillens. Anstelle des gesunden seelischen Empfindens der jeweiligen Völker wurden die niedrigsten Triebe beim Einzelnen herausgearbeitet. Triebe, die Grundlage der heutigen Dekadenz sind.
Dies sind nur einige der Wirkungen der demokratischen Herrschaft. Alle aufzuzählen würde den Rahmen eines kurzen Aufsatzes hierüber sprengen.
Man muss wahrlich kein Wissenschaftler sein, um zu sehen, wo uns dies hinführt. Die Demokraten bringen uns durch ihr Handeln, welches die Folge ihrer lebensfeindlichen Motive ist, den Volkstod.
Unumstößlich und unumkehrbar werden wir dem Untergang Europas, bis hin in einen dekadenten lebensunfähigen demokratischen Irrsinn, zusehen müssen, wenn die Völker Europas sich in diesem Kampf nicht durchsetzen werden. Wir können alle nur hoffen, dass Houston Stewart Chamberlain recht behält, wenn er schreibt: “Der Tag ist nicht mehr fern, wo man auf den heutigen demokratischen Wirrtraum, wie auf eine überstandene Wahnsinnserkrankung zurückblicken wird“.
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