53 % sagen nein zur Demokratie!

Dies sagt eine Studie des Politikwissenschaftlers Serge Embacher aus, der in seinem Buch „Demokratie-Nein danke?“ über das schwindende Vertrauen der Deutschen gegenüber unseren „Volksvertretern“ schreibt.
Embacher gibt an, dass immer weniger Menschen den Weg zur Wahlurne finden, da sie sich immer mehr mit der Unzufriedenheit, die durch fehlende Arbeitsangebote entsteht, quälen müssen.
So sagte er in einem Gespräch mit dem ARD: “Man kann sagen, dass die Wahlbeteiligung kontinuierlich sinkt - zumindest im Durchschnitt der Länder- und Kommunalwahlen, aber auch auf Bundesebene.“
Allerdings glaubt er nicht, dass die Schuld bei den „Politikern“ oder gar bei der Demokratie ansich zu finden sei, sondern bei der fehlenden Anteilnahme an ein soziales Leben. Weniger Arbeitsplätze bedeutet mehr Misstrauen in die derzeitige Staatsform.
Der Autor dieses Buches scheint uns damit sagen zu wollen, dass die jetzige Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht den regierenden Ochlokraten (Pöbelherrscher) zuzuschreiben wäre, sondern einer - natürlich ungewollt - heraufbeschwörten Weltwirtschaftskrise. Dabei übersieht er wohl den Aspekt, dass diese Krise erst durch den immer größer werdenden Druck, der uns von Seiten des Zinses anlastet, entstand.
Der Liberalkapitalismus, der eine zwangsweise Begleiterscheinung der Demokratie ist, zwingt die Menschen zur stetigen Gewinnmaximierung. Die Zinswirtschaft sorgt für ein arbeits- und müheloses Einkommen und zwingt die Wirtschaft ständig stetig zu wachsen. Der Materialismus wird über den Idealismus gestellt.
Dem Deutschen wurde der Wohlstand gegeben, dafür nahm man ihm die Freiheit.
Diese verwechselt man heute mit „freien Wahlen“, die dem einzelnen ermöglichen, einen „Volksvertreter“ zu erlosen. Dieser tritt nicht mehr durch seine Leistungsfähigkeit und seine Opferbereitschaft aus der Masse hervor, sondern seine Sprachgewandtheit steht nun im Vordergrund und verschafft ihm einen Posten an der Spitze der Regierung.
Der, der Arbeit und Brot verspricht wird zum Regierenden auf den Thron gesetzt. Wichtig erscheint hier nur noch der Glanz, der die Menschen vor dem seelenlosen Inhalt blendet. Ein Blick in das „Hohe Haus“ des Parlaments sollte uns bestes Beispiel geben.
„Alle Menschen sind gleich!“ Diese Verheißung der Demokraten prallte auf die Völker Europas und gab somit den Startschuss zum Untergang aller Hochkulturen, welche von den Völkern des Abendlandes erschaffen worden sind. Man nahm sich diese an und nachdem die Manigfaltigkeit der Rassen und Völker verneint wurde, forderten die Menschen die wirtschaftliche Gleichheit.
Jeder solle gleichen Besitz haben. Keiner mehr als der andere. Die Entstehung der Klassen war eine hervorsehbare Erscheinung. 8 Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung werden wir dieses Szenario das erste Mal auf europäischen Boden entdecken können. Die Zeit scheint so vergangen, doch seine Erscheinungen sind gegenwärtich.
Langsam beginnt der Deutsche sein Gespür zu prüfen. Sein Vertrauen gilt schon lange nicht mehr dieser „Politik“. Die Interessenlosigkeit an das heutige Geschehen ist Zeugnis der seelischen Verkrüppeling des Volksgenossen. Der jahrzehntelange Betrug, lässt kein Gefühl von Vertrauen an seinen Mitmenschen zu. Er vertraute jenen, die ihr Leben für Volk opfern sollten und musste feststellen, daß diese Gestalten es nicht würdig waren.
Nun fällt der Weg in das Wahlkabinett wohl schwer. Ein Zeichen leiser Wiedererweckung deutscher Seelenkräfte.
