Ausflug in das KL Sachsenhausen

Schuld ist im Leben ein stetiger Begleiter, jeder lässt sich etwas zu Schulden kommen. Der nette Onkel, der gute Bruder, die seeligen Eltern und auch der Gottesfürchtige Priester. Jeder Mensch erfährt im Leben, was es heißt Schuld zu haben und/oder Schuld zu vergeben.
Prozentual betrachtet erfährt der durchschnittliche Deutsche in der BRD allerdings wohl deutlich häufiger, was es heißt, Schuld zu bekommen als ein, sagen wir mal, langnasiger Lockenkopf. Schuld muss nicht immer den gerechten Tatsachen und Fakten entsprechen, Schuld kann einem auch auferlegt, beigebracht oder sogar aufgezwungen werden. Im Leben der Deutschen fällt das Wort Schuld häufiger als in diesem Beitrag.
Nicht ohne Zufall und auch nicht zwangsläufig auffällig, aber im hinteren Teil des riesigen Komplexes von Medien und Politik bekommt der Deutsche stets Schuld zu spüren. Sich als nichtschuldig zu bekennen ist sogar strafbar, wird aber mindestens mit Verachtung gesegnet!
Da unsere jungen Herzen aber noch nicht mit eintönigem Sühnebekenntnissen vergiftet wurden, die uns jegliches Freiheitsbestreben untersagen, entschlossen wir - die Alternative Jugend Potsdam und das Infoportal Potsdam - einen Ausflug an eine der vielen "Gedenkstätten" der neuen Welt zu unternehmen. Ziel war Sachsenhausen, ein Arbeitslager im Dritten Reich, in der Nähe von Oranienburg.
Nachdem man im KL Sachsenhausen angekommen war, sah man sich die Ausstellung in den verschiedenen Baracken und Abteilungen an. Aufregendes war hier nicht zu finden, die Informationen zogen sich immer weiter und schnöder dahin. Aufgrund der Gesetzeslage im "freisten deutschen Staat den es je auf deutschem Boden gegeben hat" sehe ich mich nicht in der Lage ein objektives Urteil meinerseits abzugeben ohne strafrechtlich für meine Worte belangt zu werden!
Nur soviel sei gesagt, die ca. 20 Aktivisten die ohne vorheriges selbstkasteien den Weg ins KL Sachsenhausen fanden, konnten einige Ungereimtheiten erkennen, die ihnen in den Schulen ein wenig anders dargestellt wurden. Sie gingen objektiv an die Geschichte, da sie es nicht für nötig hielten, ihre Häupter im Sinne des Schuldkultes zu senken und für Taten Reue und Sühne zu zeigen, die von einem nicht objektivem Gremium "erforscht" wurden und somit wert- und gehaltlos sind!
In diesem Sinne wird einst die Lüge, die Dummheit, Feigheit und der Aberglaube dem scharfen Schwert der Wahrheit weichen müssen, so wie das alte System dem neuen Reich weichen wird!





